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zeichnet jährlich die besten neuen Gastronomiebetriebe aus.

Karina Berger
Karina Berger

Ein Drink an der Bar mit Karina Berger

Karina Berger ist seit 1993 Verantwortlich für die Miss-Schweiz-Kandidatinnen. Deshalb ihr Übername: Missen-Mutter. Ein offenes Gespräch über Schönheit mit Ecken und Kanten, nackte Tatsachen und faule Ausreden.

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Die Rohdiamanten-Schleiferin

Karina Berger nimmt am grossen Tisch draussen vor dem Hechtplatztheater in Zürich platz. Als erstes schiebt sie den Aschenbecher weit weg.

Christian Nill: Sie rauchen nicht?
Karina Berger (zögert): Jein. Eigentlich rauche ich nicht. Eigentlich. (lacht)

Nill: Ach so. Dann hilfts vielleicht, wenn man den Aschenbecher weit wegstellt. Weshalb treffen wir uns hier draussen bei der Hechtplatz-Bar?
Berger: Es ist ja nur eine Sommerbar. Eigentlich gehe ich nicht mehr so oft in Bars. Aber an der die Hechtplatz-Bar trinke ich gerne etwas. Hier kenne ich viele die Leute. Da kann ich auch als Frau alleine und mit einem guten Gewissen hingehen.

Nill: Wieso mit gutem Gewissen?
Berger: Ich fühle mich unwohl in einem Club oder an einer Bar, wo ich alleine bin und niemanden kenne. Das sähe aus, als würde ich etwas suchen...

Nill: Da müssten Sie vermutlich nach Simbabwe gehen, um unerkannt zu bleiben.
Berger: Ich weiss nicht, ich habe es nie ausprobiert. (Lacht) Hier ist es auf jeden Fall ein lässiger Platz, wo sich alle treffen. Du kannst auch am Mittag hingehen, dann gibt es Teigwaren von «Hot Pasta», total fein. Hier trifft man viele Freunde, vor allem bei der Eröffnung und bei der Austrinketen. Die ist übrigens heute Abend.

Nill: Wie schön. Was trinken Sie?
Berger: Aperol Spritz!

Nill: Das Trendgetränk des Sommers.
Berger: Ich habs schon letzten Sommer entdeckt. Ich liebe es! Es ist sehr erfrischend und passt gut zum Sommer.

Nill: Was mögen Sie sonst gerne?
Berger: Champagner. Sehr gerne! (lacht)

Nill: Sie stecken gerade im Schlussspurt für die Miss-Schweiz-Wahlen vom 24. September in Lugano. Wie läufts?
Berger: Am 18. September startet die Vorbereitungswoche in Lugano. Dann finden die Bühnenproben mit den Kandidatinnen statt.

Nill: Und am 24. September ist dann die Show. Was haben Sie für einen Eindruck?
Berger: Einen ruhigen. Wir haben extrem vernünftige Kandidatinnen.


Geheimplan gegen Harmonie?

Nill: Deshalb hört man so wenig?
Berger: Ja, es ist fast ein bisschen zu ruhig... Es gab keinen Skandal, ich musste mich nie aufregen. Gut für meine Nerven! Aber für die Medien vielleicht ein bisschen zu langweilig.

Nill: Journalisten brauchen Action.
Berger: Na ja, es kann sich ja noch ändern.

Nill: Also haben Sie einen Geheimplan?
Berger: Nein, gar nicht. (lacht) Ich habe es gerne ruhig und harmonisch.

Nill: Ist das eher die Ausnahme, so wie es jetzt läuft?
Berger: Es war immer mal wieder eher ruhig. Aber dieses Jahr finde ich es speziell ruhig.

Nill: Liegts an den Kandidatinnen?
Berger: Es sind Frauen, die sehr vorsichtig sind. Die sehr gut überlegen, bevor sie reden. Und die auch ein bisschen Angst vor negativen Konsequenzen haben.

Nill: Wurden alle schon in einem Medientraining weichgekocht?
Berger: Nein.

Nill: Die bringen das mit?
Berger: Ja, das ist jetzt einfach eine glückliche Fügung, würde ich mal sagen.

Nill: Glücklich, weil nichts läuft?
Berger: Gut, gar keine Kanten zu haben, ist ja langweilig.

Nill: Freut mich, dass Sie das auch so sehen.
Berger: Das schönste ist, wenn man Kanten hat und weiss, wie damit umgehen.

Nill: Inszenierte Kanten.
Berger: Ja. Oder kontrollierbare. (lacht)

Nill: Hat sich das Bewusstsein, wie man sich präsentiert, bei den Kandidatinnen verändert? Berger: Ich denke nicht. Die jungen Leute sind ja eher unvorsichtig geworden.

Nill: Wie meinen Sie das?
Berger: Plattformen wie Facebook oder die Ausgangsportale mit den Party-Fotos verleiten eher dazu, Grenzen zu überschreiten. Die Jungen verlieren ihre Schüchternheit und präsentieren sich manchmal fragwürdig.

Nill: Waren Sie immer brav?
Berger: Nein, auch ich habe über die Stränge geschlagen. Nur wurde damals weder fotografiert noch darüber geschrieben. Und seinen Gefühlszustand hat man auch nicht ständig irgendwo gepostet. Viele überlegen sich einfach zu wenig, was das für Konsequenzen haben könnte. Das Leben findet nicht nur heute statt, sondern auch in 20 Jahren. Das Internet vergisst nichts.


«Früher durfte man noch Fehler machen»

Nill: Die Konsequenzen?
Berge: Wir durften noch Fehler machen – irgendwann waren sie vergessen. Aber heutzutage wird alles fotografiert und niedergeschrieben und bleibt irgendwo gespeichert...

Nill: ... und wird dann unter Umständen gegen einen selbst verwendet.
Berger: Wenn heute jemand eine Person einstellen will, geht er zuerst auf Facebook und auf eine Partyplattform wie «tilllate.ch». Die Firmen wollen sich absichern. Und wenn sie etwas finden, das ihnen nicht passt, dann bekommt man den Job ziemlich sicher nicht. Wer will jemanden einstellen, der irgendwann mal einen Blödsinn gemacht hat?

Nill: Das machen Sie bestimmt auch: Recherchieren, wer Ihre Kandidatinnen sind.
Berger: Zu Beginn schaue ich im Internet nach, ja. Später, wenn eine Kandidatin definitiv dabei ist, sage ich ihr einfach: Veröffentliche nichts Privates, von dem du nicht möchtest, dass es später in der Zeitung steht.

Nill: Facebook hat eine neue Öffentlichkeit geschaffen.
Berger: Genau, sobald man etwas postet, ist es öffentlich. Das ist eigentlich eine simple Regel: schreib nichts, was nicht über dich geschrieben werden soll, und lass dich nicht in Situationen fotografieren, in denen du dich später nicht sehen möchtest.


Splitternackte Miss-Schweiz-Kandidatinnen

Nill: Ganz einfach. Haben Sie potenzielle Kandidatinnen schon abgelehnt, weil Sie etwas Kompromittierendes über sie herausfanden?
Berger: Ich würde sagen, meine Toleranzgrenze ist relativ hoch.

Nill: Es geht. Zum Beispiel Nacktheit: Das tolerieren Sie ja nicht.
Berger: Ja, aber wir hatten auch schon Kandidatinnen, von denen es Aktaufnahmen gibt. Die Frage lautet: Was für Aktaufnahmen? Wenn z.B. ein Model für einen Spa auf einem Massagetisch halbnackt posiert, und es ist nichts Anrüchiges daran, dann interpretieren wir so einen Akt natürlich anders. Ist eine Szene hingegen anrüchig...

Nill: Was meinen Sie mit anrüchig?
Berger: Wenn sie sehr eindeutig andere Interessen verfolgt.

Nill (lacht): Hübsch gesagt! Das heisst, Spa-Massage-Werbe-Nachktheit ist ok – «eindeutige Interessen» dürfen jedoch nicht verfolgt werden. Und künstlerische?
Berger: Wir sind nicht grundsätzlich abgeneigt. Es gibt regelmässig Kandidatinnen, die Nacktaufnahmen von sich haben, allerdings bei sich zu Hause – ohne Kopien.

Nill: Dann dürfen sich die Missen-Kandidatinnen also durchaus auch mal nackt zeigen.
Berger: So gesehen ist es kein Problem. Ich gehe ja nicht nachschauen, was der Freund für Fotos gemacht hat von einer Kandidatin.

Nill: Da wirds dann jedoch schnell heikel. Stichwort Ex-Freunde.
Berger: Ja, das kommt heutzutage auch sehr oft vor, dass ein Ex-Freund noch Fotos einer Kandidatin hat, auf denen sie splitternackt zu sehen ist. Das muss man zuerst abklären.

Nill: Die sind ja meistens unberechenbar, diese Ex-Freunde.
Berger: Ja, ich weiss. Mit solchen haben wir immer wieder einmal zu tun. Es gab einige Ex-Freunde, die Nacktbilder einer Kandidatin an die Presse verkaufen wollten.


Nackte Rigozzi im Blick?

Nill: Was tun Sie, wenn solche Nacktbilder dann tatsächlich bei der Presse landen?
Berger: Eine Zeitung oder ein Medium darf grundsätzlich nicht einfach ein Foto abdrucken, wenn es privat ist.

Nill: Es muss bezweifelt werden, ob das einen «Blick» oder «20 Minuten» kümmert. Wenn diese die Möglichkeit haben, Nacktbilder von Christa Rigozzi zu publizieren, würden sie es vermutlich tun.
Berger: Dann haben sie aber danach eine heftige Klage am Hals! Ausserdem arbeiten wir alle zusammen. Man möchte es sich in diesem kleinen Land ja mit niemandem verscherzen.

Nill: Sie sind schon lange dabei, in diesem Schönheits-Business, bei dem es vorwiegend um eine oberflächliche Schönheit geht. Langweilt Sie ihr Job nicht?
Berger: Wie sagt man so schön: Beauty comes from the inside: Schönheit kommt von innen. (lacht) Es ist mein Beruf. Da müsste ich Sie auch fragen, ob es Sie nicht langweilt, ständig mit irgendjemandem ein Interview zu machen.

Nill: Überhaupt nicht. Ich lerne ja Menschen wie Sie kennen, das ist spannend!
Berger: Genau! Das ist für mich eben auch spannend, junge Frauen kennenzulernen, die noch am Anfang ihres jungen Lebens stehen, keine Ahnung von dieser neuen unbekannten Welt haben und sich noch sehr unsicher im Showbusiness bewegen. Wir bekommen quasi Rohdiamanten in die Hände und dürfen sie dann schleifen und zum Glänzen bringen.

Nill: Karina Berger, die Rohdiamanten-Schleiferin.
Berger: Wir haben wirklich sehr viele Kandidatinnen, die zu Beginn unsicher sind. Unsere Aufgabe ist es, ihr Selbstvertrauen aufzubauen.

Nill: Und das befriedigt Sie.
Berger: Eine Kandidatin in so kurzer Zeit vom Mädchen zur jungen Frau heranwachsen zu sehen, ist sehr spannend!

Nill: Was sollte eine Miss Schweiz haben?
Berger: Die Gabe, Menschen innerhalb von fünf Minuten für sich zu gewinnen.


Miss-Schweiz-Wahlen – ein durchgestyltes Produkt

Nill: Welche Miss Schweiz der letzten Jahre war für Sie die spannendste?
Berger: Das kann ich nicht objektiv sagen. Es gibt ja solche, die zu richtigen Freundinnen wurden. Mit Melanie (Winiger, Miss Schweiz 1996, Red.) verbindet mich eine sehr familiäre Freundschaft. Auch mit Christa (Rigozzi, 2006). Lustigerweise mit beiden Tessinerinnen...

Nill: Liegt das an Ihrem eigenen spanischen Blut? (Karina Bergers Mutter war Spanierin.)
Berger: Nein, ich denke die Chemie stimmt einfach. Es gibt noch mehr: Tanja (Gutmann, 1997), Mahara (Mc Kay, 2000), Nadine (Vinzenz, 2002) und Jennifer (Ann Gerber, 2001).

Nill: Also eigentlich alle.
Berger: Nein, manchmal entwickelt sich etwas, manchmal nicht. Und Fiona Hefti natürlich (Miss Schweiz 2004), sie ist mir auch sehr nahe.

Nill: Damit es nicht zu harmonisch wird: Bei wem hat die Chemie überhaupt nicht gestimmt?
Berger: Das hat es auch schon gegeben. (lacht) Ich muss ja keine Namen nennen, oder?

Nill: Doch.
Berger: Piep! (Gelächter)

Nill: Woran liegts, dass die meisten Missen immer mehr Umsatz generieren?
Berger: Die Wirtschaft florierte natürlich lange.

Nill: Ich dachte eher, dass Sie den Miss-Schweiz-Event ständig noch professioneller inszenieren und ihn noch stärker vermarkten.
Berger: Klingt gut, wenn Sie das so sagen. (lacht laut)

Nill: Das sollte eigentlich eine Frage sein.
Berger: Das habe ich so noch gar nie betrachtet.

Nill: Die Miss-Schweiz-Wahlen sind ein perfekt durchgestyltes Produkt.
Berger: Wahrscheinlich schon. Ich denke, es sind verschiedene Komponenten.

Nill: Nämlich?
Berger: Die Miss muss gut sein, die Wirtschaft muss stimmen und wir müssen professionell arbeiten.

Nill: Die aktuelle Miss, Kerstin Cook, hat weniger Umsatz gemacht als ihre Vorgängerin. Wieso?
Berger: Ja, sie liegt ein bisschen tiefer. Aber: Nebst der angespannten Wirtschaftslage, haben zwei Sponsoren sie deutlich weniger gebucht. Das merkt man natürlich.

Nill: Welche sind das?
Berger: Piep! (lacht)
Fotograf Scherrer: Das gibt ein gestricheltes Interview...
Berger (zum Fotograf): Wir wollen ja weiterhin mit denen arbeiten...


Die politische Karina Berger

Nill: Eine diplomatische Antwort. Das gibt mir das Stichwort: Politik.
Berger: Ou.

Nill: Wir stehen kurz vor den Wahlen. Am 23. Oktober werden in der Schweiz wieder ...
Berger: ...am 24sten.

Nill: Nein, am Sonntag, dem 23. Oktober...
Berger: ...ach so, Oktober!

Nill: Natürlich, die eidgenössischen Wahlen finden erst im Oktober statt.
Berger (zu sich): Erst zuhören, dann sprechen. Ich war immer noch bei den Missen!

Nill: Wie steht es um die staatspolitische Karina Berger? Wählen Sie? Stimmen Sie ab?
Berger: Ich stimme meistens per Post ab, aber nehme nicht an jeder Abstimmung teil.

Nill: Wann nehmen Sie teil?
Berger: Eigentlich nur dann, wenn ich mich mit einem Thema auseinandergesetzt habe. Ich muss aber zugeben, dass ich schon länger nicht mehr abgestimmt habe.

Nill: Bei den Wahlen im Oktober geht es um die Bestellung des National- und Ständerats, also des Parlaments. Dieses bestimmt im Dezember den Bundesrat und unser aller Leben während der nächsten Legislatur. Interessiert Sie das?
Berger: Weniger. Es sind eher Abstimmungen, die mich interessieren.

Nill: Weshalb?
Berger: Wenn man bei solchen Wahlen mitbestimmen möchte, müsste man sich damit auseinandersetzen und mehr über die Kandidaten erfahren. Ehrlich: Ich bin schon froh, wenn ich pro Tag in eine Zeitung reinschauen kann, was ich meistens nicht schaffe.

Nill: Also Wahlabstinenz mangels Zeit.
Berger: Klar, man müsste sich dafür interessieren. Das sind ja dann die Politiker, die unser Land regieren. Aber ich stimme lieber dort ab, wo mich etwas im Alltag oder in meiner Zukunft eins zu eins betrifft.

Nill: Es betrifft Sie eins zu eins, wenn die Schweiz der EU beitreten würde.
Berger: Ja, das wäre sicher etwas, mit dem ich mich auseinandersetzen würde.

Nill: Da haben Sie jetzt bald die Gelegenheit, wenn die National- und Ständeräte gewählt werden, die in der nächsten Legislatur...
Berger: ...Aber das weiss man ja dann trotzdem nicht.

Nill: Was?
Berger: Wie sich die Politiker nach der Wahl verhalten. Zuerst wird viel versprochen – und nachher wird es dann doch anders gemacht!

Nill: Das heisst, Sie haben kein Vertrauen in Politiker?
Berger: Um eine Kandidatur zu gewinnen, machen viele vieles, oder?

Nill: Sprechen Sie aus Erfahrung?
Berger: Ja. (lacht)

Nill: Wir sind ganz Ohr...
Berger: Piep!!


Früher dafür, heute dagegen

Nill: Das war zu erwarten. Gibt es eine Partei, zu der Sie sich hingezogen fühlen?
Berger: Nein. Eine Weile lang war es die FDP.

Nill: Warum jetzt nicht mehr?
Berger: Es ist nicht viel passiert in den letzten Jahren.

Nill: Bei der FDP oder in Ihrem Leben?
Berger: Bei der FDP. Ich spüre keine grossen Synergien zwischen mir und der Partei.

Nill: Jetzt ist die FDP klar gegen den EU-Beitritt der Schweiz positioniert. Wäre das für Sie ein Kriterium, eine Partei zu wählen oder nicht zu wählen?
Berger: Das finde ich eine schwierige Frage.

Nill: Es wird einem nichts geschenkt.
Berger: Ich dachte lange, ich sei dafür, doch...

Nill: Für den EU-Beitritt?
Berger: Genau, für den Beitritt. Damals war die SVP extrem gegen einen Beitritt.

Nill: Das ist sie noch heute.
Berger: Ja. Und heute muss ich sagen: Ich bin zwar überhaupt nicht für die SVP, aber es gibt dennoch viele Probleme, die sie anspricht. Mir gefällt einfach ihre Umsetzung nicht.

Nill: Tja, was tun?
Berger: Es wäre schön, wenns ein Zwischending gäbe. Wo man Probleme thematisiert, aber nicht so radikal reinfährt wie die SVP.

Nill: Da landen Sie relativ schnell wieder bei der FDP.
Berger: Genau. Aber eben ich müsste mich neu informieren...

Nill: Ist das für Sie schon entschieden, dass Sie im Oktober nicht wählen gehen?
Berger: Sagen wir es so, ich kanns mir jetzt noch fast zwei Monate überlegen. (lacht)

Nill: Hm.
Berger: Jetzt gehts um die Miss-Schweiz-Wahlen, dann schauen wir weiter.

Nill: Hm.
Berger: Vielleicht finde ich dann Zeit.

Nill: Hm.
Berger: Eigentlich ist das eine faule Ausrede, das gebe ich zu. Aber die Arbeit geht im Moment vor, da setze ich halt andere Prioritäten.

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Wissenswertes über Karina Berger:

- Geboren am 30. Juli 1968, Zürich
- Ihre Mutter war Spanierin
- Verheiratet, 2 Töchter: Noemi und Shenay
- Gelernte Coiffeuse
- Miss Schweiz 1988
- Miss Globe 1989
- Seit 1993 Mitorganisatorin der Miss Schweiz
- Seit 2005 im Verwaltungsrat der Miss Schweiz AG
- Markenbotschafterin von Jaeger-leCoultre, BWM/Binelli-Ehrsam und Lubex Anti-Age
- Sie lehnte eine Hauptrolle in einer mexikanischen Telenovela ab: «Ich war 20 und wollte damals nicht mein ganzes Umfeld zurück lassen und nach Mexico ziehen. Vermutlich hatte ich nicht genau realisiert, was für ein tolles Angebot das war.»

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